Ein Community Land Trust für Berlin
Über den Boden zur solidarischen Stadt!

Werden Sie Gründungsstifter*in der Stadtbodenstiftung!

Wir wollen zusammen mit Ihnen und Euch die Stadtbodenstiftung ins Leben rufen.

Gründungsstifter*innen sind diejenigen, die das Anfangsvermögen der Stiftung zur Verfügung stellen. Sie schreiben sich in besonderer Weise in die Geschichte der künftigen Stadtbodenstiftung ein und helfen, diese Realität werden zu lassen. 
Graben wir gemeinsam der Spekulation den Boden ab und sichern diesen für eine gemeinwohlorientierte und solidarische Stadtentwicklung!

FAQ – häufig gestellte Fragen:

Wozu braucht die Stadtbodenstiftung Zustiftungen?

Um die Stadtbodenstiftung zu gründen, benötigen wir ein Anfangsvermögen von mindestens 100.000 Euro. Dieses soll nicht – wie bei Stiftungen oftmals der Fall – von einer einzelnen wohlhabenden Person aufgebracht werden. Vielmehr orientiert sich die Stadtbodenstiftung am Modell der Bürgerstiftung, bei der eine Vielzahl an Menschen kleinere und größere Mittel stiftet und so gemeinsam die Stiftung gründet.

Was ist der Unterschied zwischen einer Zustiftung und einer Spende?

Zustiftungen und Spenden stellen zwei Möglichkeiten dar, wie Sie die Stadtbodenstiftung finanziell unterstützen können. Sie unterscheiden sich vor allem in der Art, wie die Stiftung mit den Mitteln umgehen muss:

Spenden werden für die tägliche Arbeit der Stiftung zeitnah im Sinne ihrer in der Satzung festgelegten gemeinnützigen Zwecke verwendet bzw. für die unmittelbare Stiftungsarbeit ausgegeben und somit verbraucht. 

Zustiftungen hingegen gehen in den Vermögensstock der Stiftung über und müssen in ihrem Wert dauerhaft erhalten werden. Sie werden im Gegensatz zu Spenden also nicht verbraucht.

Wer kann stiften?

Grundsätzlich können alle stiften – egal ob Privatperson, Unternehmen, Verein oder auch eine Gruppe mehrerer Menschen. Voraussetzung ist, dass diese ansonsten nicht den Zielen der Stiftung zuwider handeln.

Was macht die Stadtbodenstiftung mit den Zustiftungen? 

Zustiftungen müssen in ihrem Wert dauerhaft erhalten bleiben und können nicht für die alltägliche Stiftungsarbeit ausgegeben werden. Sie dürfen jedoch von einer Vermögensform (Geld) in eine andere Vermögensform (Boden) umgewandelt werden. Im Normalfall legen Stiftungen ihr Vermögen an und verwenden lediglich die Erträge (z.B. die Zinsen) für ihre gemeinnützigen Zwecke. Dies ist im Prinzip auch bei der Stadtbodenstiftung der Fall. Wir legen das Geld jedoch nicht bei einer Bank an, sondern erwerben damit Boden. Im Fall der Stadtbodenstiftung wirken die Zustiftungen direkter. Die gestifteten Mittel dienen zum einen dem Bodenerwerb – und damit der dauerhaften Sicherung nachbarschaftlicher Projekte vor Verdrängung und Gentrifizierung – und zum anderen der Erzielung moderater Erträge in Form von Erbbauzinsen.

Kann ich Zustiftungen steuerlich geltend machen?

Zustiftungen können ebenso wie Spenden steuerlich abgesetzt werden. Zustiftungen gelten steuerlich als Sonderausgaben und können im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Jahren bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Diese Abzugsmöglichkeit ist zusätzlich zum Spendenabzug möglich.

Habe ich als Stifter*in eine Möglichkeit zur Mitbestimmung in der Stadtbodenstiftung?

Alle Stifter*innen sind eingeladen, im Stiftungskomitee (zusammen mit Vertreter*innen der Nutzer*innen und der Nachbarschaft) aktiv an der Gestaltung der Stadtbodenstiftung mitzuwirken. Dies ist auch für zustiftende juristische Personen oder für Gruppen, die gemeinsam eine Zustiftung leisten, durch die Entsendung einer autorisierten Person in das Stiftungskomitee möglich. Darüber hinaus kann ein*e Vertreter*in der Stifter*innen im Kuratorium der Stadtbodenstiftung Mitglied werden.

Kann ich auch nach Gründung der Stadtbodenstiftung Zustiftungen machen?

Zustiftungen sind – ebenso wie Spenden – jederzeit willkommen und stellen einen wesentlichen Baustein zur Verwirklichung der Ziele der Stadtbodenstiftung dar.

Gibt es einen Mindestbeitrag für Zustiftungen?

Als Mindestbeitrag für Zustiftungen empfehlen wir 500 Euro. Da wir aber Menschen mit weniger finanziellen Mitteln nicht ausschließen möchten, gibt es keinen festgelegten Mindestbeitrag. Es ist darüber hinaus auch möglich, dass mehrere Personen – beispielsweise eine Haus- oder Bürogemeinschaft – gemeinsam eine Zustiftung leisten.

Schritt für Schritt zur Zustiftung:

 Falls ihr noch Gründungststifter*innen werden möchtet, bitte meldet euch per E-mail an stiften@stadtbodenstiftung.de

Haben Sie Fragen zum Stiften oder Spenden? Wir beraten Sie gerne!

Wir informieren Sie gerne, per E-Mail, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch über die Stadtbodenstiftung und unsere geplanten Projekte sowie über die Möglichkeiten von Zustiftungen, Spenden oder Bodenschenkungen.

Senden Sie uns bitte Ihre Fragen per E-Mail, wir reagieren möglichst umgehend.

Gründungsstifter*innen

Die Stadtbodenstiftung versteht sich als Bürgerstiftung. Fast 150 Gründungsstifter*innen – Einzelpersonen, aber auch Initiativen, Genossenschaften, Vereine und befreundete Stiftungen – haben zusammen mehr als 160.000 Euro Anfangsvermögen aufgebracht und so die Stadtbodenstiftung ins Leben gerufen. Ein Großteil hat zugestimmt, öffentlich genannt zu werden:

Alexander Sacharow

Alexander Steffen

Andreas Tänzler

Anika Knop

Anja Nelle

Anke Hagemann

Anne Kockelkorn

ARCH+ gGmbH

Axel Schmidt

Belius GmbH

Ben Pohl

Bernd Belina

Bernd Lehne und Doris Tormann

Bettina Barthel

Birgit Ziener

Blanka Stolz

Brigitte Weichhaus

Campus Cosmopolis e.V.

Canan Bayram

Cansel Kiziltepe

Caroline Rosenthal

Caroline Spellenberg

Chiu Chung Wai

Christian Jamal Larsen

Christiane Droste

Christoph Trautvetter

Community Land Trust Bruxelles asbl.

coopdisco e.V.

Cornelia Springer

Dagmar Pelger

David Robotham

DIESE eG

Dirk Sudhaus

EINE FÜR ALLE eG

Elias Spiekermann

Elke Beyer

Emily Manthei

ExBau Ateliergemeinschaft gUG

ExRotaprint gGmbH

Ezgi Haselberger

Fabian Tacke

Fabian Leukert

Filiz Bolik

Förderverein Gemeinschaftsstiftung Berlin-Tempelhof e.V.

Frank Haußer

Frauke Burgdorff

Gerda Lischke

Gisela Burghardt

Gitte Villesen

Greta Ertelt

Heike Mages

Helma Haselberger

Holger Lauinger

id22 – institut für kreative nachhaltigkeit e.V.

Indira Monroy Rodriguez

Inga Selck und Manuel Czauderna

Ingrid Sabatier und Stephan Schwarz

Inka Drohn

Ioannis Touras

ISSS research | architecture | urbanism Sabatier Schwarz Architekten PartGmbB

Jan Bischoff

Jana Perkovic

Jens Friedrich Bock

John Druke

Jörg Franzbecker

Josiane Meier

Julia Heiser

Julian Zwicker

Karsten Brack

Katalin Gennburg

Katrin Schmidberger

Klaus-Peter Kloss

Kooperative für Darstellungspolitik GBR

KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH

KUNSTrePUBLIK – Verein zur Förderung und Realisierung von Kunstprojekten e.V.

Leonie Laug

Lino Kolb

Lisa Selmar

Manuel Ehlers

Mara Klein

Maximilian Fuhrmann

Michael LaFond

Michaela Kagel

Miriam Wiesel

Mona Gennies

Moritz Henning

Nanna Wülfing

nölkenundnölken__kunstschule GBR

Norman Thelen

Olof Leps

Orhan Esen

Paul Jerchel

Philipp Mentis

Philipp Oswalt

Praeger Richter Architekten GmbH

ps wedding e.V.

Raik-Michael Meinshausen

Rainer Klee

RaphaelaBuchberger

Renée Somnitz

Robert Braun

Robert Gather

Robert Hoffmann

Roberta Burghardt

Ronny Puschmann

Sebastian Botzem        

Seume14 GmbH

Shirin Homann

Sigrid Niemer

Stella Flatten

Stiftung Edith Maryon gGmbH

Stiftung trias

studio adhoc | Agentur für ganzheitliche Kommunikation GmbH

subsolar* architektur & stadtforschung Hebert und Lohmann PartGmbH

Susanna Engelhardt

Susanne Bosch

Susanne Heeg

Susanne Schindler

Sven Witzke

Thematische Buchhandlung PROqm, Jesko Fezer, Katja Reichard, Axel Wieder GbR

Theresa Keilhacker

Thomas Fues

Thomas Knorr-Siedow

Thoralf Mosel

Till Sperrle

TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung GbR

Turgut Altug

Ulrike Bock

Ulrike Dannel

Ursula Tax

Valentin Seehausen

Verein Mietshäuser Syndikat

Wohnungsbaugenossenschaft „Am Ostseeplatz“ eG

ZKB ZUsammenKUNFT Berlin eG Genossenschaft für Stadtentwicklung