Ein Community Land Trust für Berlin
Über den Boden zur solidarischen Stadt!

Aktuell

Werde Gründungsstifter*in der Stadtbodenstiftung!

Diesen Sommer wollen wir die Stadtbodenstiftung als rechtsfähige Stiftung gründen. Die dafür nötigen 100.000 Euro wollen wir im Sinne einer Bürgerstiftung durch eine Vielzahl von kleinen und größeren Zustiftungen aufbringen. Dazu brauchen wir die Unterstützung der Gründungsstifter*innen.

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Zukünftiger Stiftungsvorstand gewählt

Der Coronakrise und den damit einhergehenden Kontakteinschränkungen zum Trotz versuchen wir, gemeinsam die Gründung der Stadtbodenstiftung voranzubringen. Unsere Treffen und ein Großteil unserer Kommunikation finden seit einigen Wochen digital statt. Dies funktioniert auch in der recht großen Gruppe besser als gedacht und wir haben jetzt den nächsten Meilenstein erreicht.

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Kuratorium der Stadtbodenstiftung bestimmt

Wir haben ein Kuratorium gewählt, in dem neun der später bis zu 13 Kuratoriumsmitglieder benannt wurden. Mit der Zusammensetzung des Kuratoriums wurde bestmöglich die später vorgesehene paritätische Drittelung erreicht: Es sind Menschen gewählt worden, die einerseits Interessen der Nachbarschaften sowie andererseits von Nutzer*innen vertreten, als auch Expert*innen des Wohnungswesens.

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Mit neuen Ideen für ein solidarisches Miteinander:

Ein Community Land Trust (CLT) für Berlin

Community = Gemein­schaft, Gemeinde, Öffentlichkeit

Trust = Vertrauen, Stiftung, Absicherung

Land = Grund­stück, Grund­besitz, Boden

Vorgesehener Stiftungsaufbau

Vom Markt abgekoppelt und demokratisch legitimiert

Die Preissteigerungen beim Boden machen es unter den Bedingungen des Marktes fast unmöglich Nutzungen entstehen zu lassen, die den Bedarfen der Menschen entsprechen, die keinen Zugang zu Immobilieneigentum haben. Bestehende Nutzungen können viel zu leicht verdrängt werden. Darum brauchen wir ein Segment, das abgelöst vom Markt ist und gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung ermöglicht.

Ein Community Land Trust ist eine gemeinschaftliche, nicht-gewinnorientierte Eigentumsform, mit der Grund und Boden der Spekulation entzogen wird, um diesen dauerhaft für günstigen Wohnraum aber auch für andere soziale, kulturelle oder gewerbliche Nutzungen zur Verfügung zu stellen.

Die Entscheidung über die Nutzung von Boden und Immobilien, die in einen CLT gehalten werden, trifft ein gewählter Beirat von 1/3 Bewohner*innen, 1/3 Nachbarschaft, sowie 1/3 Vertreter*innen der Stadtgesellschaft oder Politik und Verwaltung.

Nutzungen werden so nachvollziehbar und öffentlich kontrollierbar. Außerdem wird eine Solidargemeinschaft mit relevantem finanziellen Gewicht geschaffen, die Stadtentwicklungspolitik nicht nur aus individuellen Motivationslagen heraus betrachtet. Nutzer*innen, Nachbar*innen und Unterstützer*innen helfen sich gegenseitig, langfristig ein lebenswertes Wohn- und Lebensumfeld mit bezahlbaren Mieten zu erhalten oder zu schaffen.

In Deutschland noch ein Experiment

In den USA und in Großbritannien gibt es diese Form der Absicherung von Raum für besondere Bedarfe bereits seit vielen Jahren. Die Marktentwicklung in Deutschland und die Vernachlässigung des kommunalen Wohnungsbaus führt dazu, dass nun auch hier Nachbarschaften in Kooperation mit Kommunen neue Wege gehen und zwar zusätzlich zum dringend benötigten staatlich organisierten Wohnungsbau.

Die Stadtbodenstiftung will den ersten deutschen Community Land Trust in Friedrichshain-Kreuzberg gründen und macht sich experimentell an dessen Umsetzung.

Kontakt zur CLT-Initiative

Kontakt

E-Mail: kontakt@stadtbodenstiftung.de

Für Interessierte bieten wir unseren Newsletter, mit dem wir über wesentliche Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

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