Ein Community Land Trust für Berlin
Über den Boden zur solidarischen Stadt!

Aktuell

Last Call Gründungsstifter*innen bis 31. August 2020

Für die Errichtung der Stadtbodenstiftung fordert die Stiftungsaufsicht, dass wir ein Anfangsvermögen von mindestens 100.000 Euro nachweisen. Wir haben dazu in den letzten Wochen und Monaten von Menschen, Initiativen und Organisationen, die die Stadtbodenstiftung unterstützen möchten, Stiftungserklärungen in Höhe von insgesamt 90.000 Euro erhalten. Dafür bedanken wir uns sehr!
Wer noch bei den Gründungsstifter*innen der Stadtbodenstiftung dabei sein mag, hat dazu bis Ende August Zeit!

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Die Stadtbodenstiftung sucht Mitarbeiter*innen

Es geht Schritt für Schritt in Richtung Stiftungsgründung! Dazu wollen wir, mithilfe einer Förderung des Landes Berlin, unser Team erweitern und suchen engagierte Mitarbeiter*innen für die folgenden Aufgabenbereiche:
• Fundraising: Akquise von Zustiftungen, Spenden etc.
• Fundraising: Bearbeitung von Förderanträgen
• Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Medien
• Bildungsarbeit und die Organisation von Workshops
Angestrebter Arbeitsbeginn ist im September 2020.

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Bereits über 50 Gründungsstifter*innen und 66.000 Euro!

In den letzten Wochen haben wir uns neben den Verhandlungen über erste mögliche Projekte vor allem darum bemüht, das für die Gründung der Stiftung nötige Anfangsvermögen zusammen zu bekommen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben!
Bis jetzt sind über 50 Stiftungserklärungen von Einzelpersonen, Organisationen und Initiativen eingegangen, mit denen wir gut zwei Drittel des für die Stiftungsgründung geforderten Anfangsvermögens nachweisen können.

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Mit neuen Ideen für ein solidarisches Miteinander:

Ein Community Land Trust (CLT) für Berlin

Community = Gemein­schaft, Gemeinde, Öffentlichkeit

Trust = Vertrauen, Stiftung, Absicherung

Land = Grund­stück, Grund­besitz, Boden

Vorgesehener Stiftungsaufbau

Vom Markt abgekoppelt und demokratisch legitimiert

Die Preissteigerungen beim Boden machen es unter den Bedingungen des Marktes fast unmöglich Nutzungen entstehen zu lassen, die den Bedarfen der Menschen entsprechen, die keinen Zugang zu Immobilieneigentum haben. Bestehende Nutzungen können viel zu leicht verdrängt werden. Darum brauchen wir ein Segment, das abgelöst vom Markt ist und gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung ermöglicht.

Ein Community Land Trust ist eine gemeinschaftliche, nicht-gewinnorientierte Eigentumsform, mit der Grund und Boden der Spekulation entzogen wird, um diesen dauerhaft für günstigen Wohnraum aber auch für andere soziale, kulturelle oder gewerbliche Nutzungen zur Verfügung zu stellen.

Die Entscheidung über die Nutzung von Boden und Immobilien, die in einen CLT gehalten werden, trifft ein gewählter Beirat von 1/3 Bewohner*innen, 1/3 Nachbarschaft, sowie 1/3 Vertreter*innen der Stadtgesellschaft oder Politik und Verwaltung.

Nutzungen werden so nachvollziehbar und öffentlich kontrollierbar. Außerdem wird eine Solidargemeinschaft mit relevantem finanziellen Gewicht geschaffen, die Stadtentwicklungspolitik nicht nur aus individuellen Motivationslagen heraus betrachtet. Nutzer*innen, Nachbar*innen und Unterstützer*innen helfen sich gegenseitig, langfristig ein lebenswertes Wohn- und Lebensumfeld mit bezahlbaren Mieten zu erhalten oder zu schaffen.

In Deutschland noch ein Experiment

In den USA und in Großbritannien gibt es diese Form der Absicherung von Raum für besondere Bedarfe bereits seit vielen Jahren. Die Marktentwicklung in Deutschland und die Vernachlässigung des kommunalen Wohnungsbaus führt dazu, dass nun auch hier Nachbarschaften in Kooperation mit Kommunen neue Wege gehen und zwar zusätzlich zum dringend benötigten staatlich organisierten Wohnungsbau.

Die Stadtbodenstiftung will den ersten deutschen Community Land Trust in Friedrichshain-Kreuzberg gründen und macht sich experimentell an dessen Umsetzung.

Kontakt zur CLT-Initiative

Kontakt

E-Mail: kontakt@stadtbodenstiftung.de

Für Interessierte bieten wir unseren Newsletter, mit dem wir über wesentliche Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

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